Willkommen zum openSUSE Planeten

Dies ist eine Zusammführung der Blog-Einträge von Mitwirkenden im openSUSE-Projekt.

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Montag
25. Mai 2015


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Happy Towel Day!

I know I'm a bit late for the people living in germany, but it's still early enough for those living on the other side of the planet ;-) - especially for the other AppArmor developers!

Yesterday and today, I sent a flood of patches to the AppArmor mailinglist. You can easily see this as a (productive) DoS attack because AppArmor has a policy that every patch must be reviewed within a week...

Including some patches from the last days that didn't get a review yet, I have the answer - 42 patches pending for the AppArmor utils :-)

The biggest patches move the handling of change_profile and rlimit rules into classes and add tests for them. Another set of patches starts to unify the code of aa-logprof and aa-mergeprof (and fixes some bugs while doing that). The patch flood also contains some small bugfix and cleanup patches.

I'm quite sure the other developers will need some time to review all those patches *g*

If you are interested what exactly I changed, have a look at the AppArmor mailinglist archive and check my mails with the [patch] prefix.

For those who are more interested in statistics, here's the diffstat of my patch flood:

 /aa-mergeprof                         |  517 +++++++++++++---------------------
 /apparmor/aa.py                       |  363 +++++++++--------------
 /apparmor/regex.py                    |    7
 /apparmor/rule/__init__.py            |   41 ++
 /apparmor/rule/capability.py          |   11
 /apparmor/rule/change_profile.py      |   19 +
 /apparmor/severity.py                 |   13
 /apparmor/tools.py                    |   11
 /test/minitools_test.py               |   11
 /test/test-aa.py                      |   29 +
 /test/test-baserule.py                |    5
 /test/test-capability.py              |   32 ++
 /test/test-change_profile.py          |   18 +
 /test/test-severity.py                |   25 -
 utils/aa-audit                        |    1
 utils/aa-cleanprof                    |    1
 utils/aa-complain                     |    1
 utils/aa-disable                      |    1
 utils/aa-enforce                      |    1
 utils/aa-mergeprof                    |   50 ++-
 utils/apparmor/aa.py                  |   34 --
 utils/apparmor/regex.py               |   10
 utils/apparmor/rule/__init__.py       |    6
 utils/apparmor/rule/capability.py     |   14
 utils/apparmor/rule/change_profile.py |  173 +++++++++++
 utils/apparmor/rule/network.py        |   16 +
 utils/apparmor/rule/rlimit.py         |  265 +++++++++++++++++
 utils/apparmor/severity.py            |    4
 utils/apparmor/tools.py               |    7
 utils/test/common_test.py             |   22 +
 utils/test/minitools_test.py          |   25 -
 utils/test/test-aa.py                 |   55 +++
 utils/test/test-baserule.py           |    4
 utils/test/test-capability.py         |   46 ---
 utils/test/test-change_profile.py     |  443 +++++++++++++++++++++++++++++
 utils/test/test-example.py            |    4
 utils/test/test-network.py            |   17 +
 utils/test/test-rlimit.py             |  468 ++++++++++++++++++++++++++++++
 utils/test/test-severity.py           |  201 ++++---------
 39 files changed, 2183 insertions(+), 788 deletions(-)

 


Sonntag
03. Mai 2015


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Nur ein kurzer Tipp. Die Einrichtung eines Druckers (in diesem Fall o.g. Canon) kann sich etwas schwerer gestalten, wenn man die Route erst testen möchte und nur ein Fehler zurück gegeben wird. Tatsächlich druckt der Drucker allerdings ganz wunderbar – man muss schlicht die Route angeben und ins “Blaue” hinein drucken:

Drucker_Server1

Drucker_Server2

Drucker_Server3

Drucker_Server4

Drucker_Server5

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Montag
27. April 2015


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Ich hatte vor längerer Zeit einmal geschrieben, wie man mittels Resynthesizer Plugin für Gimp etwas ohne große Spuren zu hinterlassen aus einem Bild entfernen kann. Dieses Plugin ist auch für openSUSE verfügbar.

Die Installation erfolgt über software.opensuse.org:

https://software.opensuse.org/package/gimp-plugin-resynthesizer

Dort auswählen:

gimp_resynthesizer_plugin_software_opensuse_org

 

und mittels 1-Klick Installier installieren. Nach einem Neustart von Gimp ist nun u.a. “Heal Selection” unter Filter – Verbessern zu finden, was wohl die Rolle desResynthesizer Plugins übernimmt.

 

Und nochmal zwei schöne Beispiele:

gimp_res_fisch1 gimp_res_fisch2 gimp_res_keinfisch1 gimp_res_keinfisch2

 

Das 1. Beispiel ist zwar nicht perfekt, aber ich finde es dennoch erstaunlich, mit wie wenig Informationen ein so großer Teil des Bildes retuschiert werden kann.

 

Quellen:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Goldfish2.cropped.jpg

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heterodontus_francisci_catalina.jpg

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Mittwoch
08. April 2015


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AMD Catalyst 15.3 Beta (fglrx 15.20.1013) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-15.3-beta.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 + Tumbleweed sowie bis Kernel 3.19.

[UPDATE 04.05.2015]
Das Packaging Skript wurde aktualisiert. Ab sofort wird Kernel 4.0 unterstützt.

Wer den gdm-Fix installiert hat, sollte vor der Treiber-Installation diesen zuerst rückgängig machen und nach der Treiber-Installation den gdm-Fix wieder installieren.
[/UPDATE 04.05.2015]

Der Beta-Treiber stammt aus dem Ubuntu Repository und wurde für openSUSE angepasst. Lasst euch nicht wegen dem Download von AMD Catalyst 14.12 verwirren. Denn einige Dateien vom älteren AMD-Paket werden durch das Ubuntu-Paket ersetzt.

Leider gibt es hierzu keine Release Notes mit den Änderungen. Da ich kein Notebook mit PowerXpress besitze, bin ich auf die Rückmeldung von euch angewiesen, ob das gemeldete PowerXpress-Problem nun behoben ist. Sonst muss ich nochmal AMD ins Gebet nehmen.

Der Bug im Treiber im Zusammenspiel mit dem GNOME Display Manager (gdm) ist von AMD leider noch nicht behoben worden. Jedoch habe ich ein Workaround im Skript implementiert, dass den Treiber mit dem gdm + GNOME lauffähig macht. Danke nochmal an die User, die den Link zu den beiden Artikel gepostet haben, so dass ein Workaround möglich war.

Wer GNOME mit gdm nutzen möchte, muss das Skript nach der Installation des Treibers und noch vor dem Neustart wie folgt als root ausgeführt werden:

sh makerpm-amd-15.3-beta.sh --install-gdm-fix

Dieser Fix hält nur bis zum nächsten Treiber-Update. Es ist wichtig die Datei /amd_xversion nicht zu löschen, weil dieser für den Workaround benötigt wird.

Sollte es gute Gründe geben, den Fix wieder zu entfernen, lässt er sich einfach wieder rückgängig machen:

sh makerpm-amd-15.3-beta.sh --uninstall-gdm-fix

Auch die Tumbleweed-User kommen voll auf ihre Kosten. Der Treiber läuft auch mit dem X-Server (X.org) 1.17. Trotzdem hier nochmal eine kleine Warnung, dass die Paket im Tumbleweed in ständiger Bewegung sind und ich keine Garantie für die Lauffähigkeit des Treibers geben kann.

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Sonntag
29. März 2015


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Linux (Ubuntu) vorbereiten


Für alle weiteren Schritte nötig
Benötigte Pakete wie scons und build-essential installieren:

sudo apt-get install scons ant pkg-config libx11-dev libxcursor-dev build-essential libasound2-dev libfreetype6-dev libgl1-mesa-dev libglu-dev libssl-dev libxinerama-dev

1. Godot Pfad anlegen und Godot-Source herunterladen:

mkdir ~/godot
cd ~/godot
wget https://github.com/okamstudio/godot/archive/master.zip

2. Entpacken nach ~/godot

unzip master.zip -d ~/godot
mv godot-master/* .

1-Zeiler – “Linux (Ubuntu) vorbereiten”:

sudo apt-get install scons ant gcc-multilib lib32z1 lib32stdc++6 pkg-config libx11-dev libxcursor-dev build-essential libasound2-dev libfreetype6-dev libgl1-mesa-dev libglu-dev libssl-dev libxinerama-dev && mkdir ~/godot && cd ~/godot && wget https://github.com/okamstudio/godot/archive/master.zip && unzip master.zip -d ~/godot && mv godot-master/* .

 

Java einbinden:


Für Android und Linux Compiling notwendig

Quelle: http://tecadmin.net/install-java-8-on-centos-rhel-and-fedora/

Linux x64 165.17 MB jdk-8u40-linux-x64.tar.gz  Download über wget Befehl

1. Download und entpacken:

cd /opt/
sudo wget --no-cookies --no-check-certificate --header "Cookie: gpw_e24=http%3A%2F%2Fwww.oracle.com%2F; oraclelicense=accept-securebackup-cookie" "http://download.oracle.com/otn-pub/java/jdk/8u40-b25/jdk-8u40-linux-x64.tar.gz"
sudo tar xzf jdk-8u40-linux-x64.tar.gz

2. Version als aktuell verwendete setzen:

sudo su
cd /opt/jdk1.8.0_40/
update-alternatives --install /usr/bin/java java /opt/jdk1.8.0_40/bin/java 2
update-alternatives --config java

optional (wenn nötig) – oft wird nur die oben heruntergeladene Java Version im System gefunden, dann überspringen:

There are 3 programs which provide 'java'.
Selection Command
-----------------------------------------------
* 1 /opt/jdk1.8.0/bin/java
+ 2 /opt/jdk1.8.0_25/bin/java
3 /opt/jdk1.8.0_40/bin/java
Enter to keep the current selection[+], or type selection number: 3

3. Pfade setzen:

update-alternatives --install /usr/bin/jar jar /opt/jdk1.8.0_40/bin/jar 2
update-alternatives --install /usr/bin/javac javac /opt/jdk1.8.0_40/bin/javac 2
update-alternatives --set jar /opt/jdk1.8.0_40/bin/jar
update-alternatives --set javac /opt/jdk1.8.0_40/bin/javac
exit

4. Java Version überprüfen:

java -version

java version “1.8.0_40″

Java(TM) SE Runtime Environment (build 1.8.0_40-b25)
Java HotSpot(TM) 64-Bit Server VM (build 25.40-b25, mixed mode)

5. JAVA_HOME /JRE_HOME / PATH Variable setzen:

export JAVA_HOME=/opt/jdk1.8.0_40
export JRE_HOME=/opt/jdk1.8.0_40/jre
export PATH=$PATH:/opt/jdk1.8.0_40/bin:/opt/jdk1.8.0_40/jre/bin

1-Zeiler – “Java einbinden”:

cd /opt/ && sudo wget --no-cookies --no-check-certificate --header "Cookie: gpw_e24=http%3A%2F%2Fwww.oracle.com%2F; oraclelicense=accept-securebackup-cookie" "http://download.oracle.com/otn-pub/java/jdk/8u40-b25/jdk-8u40-linux-x64.tar.gz" && sudo tar xzf jdk-8u40-linux-x64.tar.gz && cd /opt/jdk1.8.0_40/ && sudo update-alternatives --install /usr/bin/java java /opt/jdk1.8.0_40/bin/java 2 && sudo update-alternatives --config java && sudo update-alternatives --install /usr/bin/jar jar /opt/jdk1.8.0_40/bin/jar 2 && sudo update-alternatives --install /usr/bin/javac javac /opt/jdk1.8.0_40/bin/javac 2 && sudo update-alternatives --set jar /opt/jdk1.8.0_40/bin/jar && sudo update-alternatives --set javac /opt/jdk1.8.0_40/bin/javac && export JAVA_HOME=/opt/jdk1.8.0_40 && export JRE_HOME=/opt/jdk1.8.0_40/jre && export PATH=$PATH:/opt/jdk1.8 

Dienstag
24. März 2015


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Für die “13. Kieler Open Source und Linux Tage” am 18. und 19. September 2015 suche ich Freiwillige, die mit mir den openSUSE-Stand in Kiel betreuen. Somit wäre openSUSE zum ersten Mal in Norddeutschland auf der KIELUX vertreten. Daher brauche ich eure Mithilfe. :-D

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse sollte man mitbringen? Klasse wäre, wenn man sich gut in openSUSE auskennt, um die Fragen (oft auch Anwenderfragen) der interessierten Besucher beantworten zu können und den potenziellen Anwender openSUSE schmackhaft zu machen und mögliche Ängste beim Umstieg abnimmt. Auch Fragen über persönliche Erfahrungen mit openSUSE und die tägliche Arbeit mit dem System kommen vor. Es ist nicht schlimm, wenn man sich in einem Gebiet nicht auskennt, die anderen Standteilnehmer helfen gerne untereinander aus. Ganz wichtig ist, dass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt!

Was sollte mitgebracht werden? Für eine Live-Präsentation ist ein Notebook, Tablet-PC oder ein Desktop-PC mit openSUSE sinnvoll. Je mehr Geräte vor Ort sind, um so mehr kann man sie für verschiedene Anwendungszwecke z.B. für Video-Präsentationen einsetzen.

Wieviele Teilnehmer wird für den openSUSE-Stand benötigt? Aus der Erfahrung von den anderen Veranstaltungen werden mindestens 3 Teilnehmer für den Stand benötigt. Erstens um die Stoßzeiten besser abzufedern und zweitens das jeder die Möglichkeit erhält, auch die gewünschten Vorträge zu besuchen, wenn man schon mal dort ist. ;-)

Auf der Veranstaltung werden auch Vorträge und Workshops gehalten. Es wäre super, wenn jemand einen Vortrag zu openSUSE halten kann, um mehr Menschen für openSUSE zu begeistern. Ggfs. werde ich ein Workshop ausarbeiten.

Wie kann ich mitmachen? Einfach unten im Kommentar eine Nachricht mit gültiger E-Mailadresse im E-Mailfeld hinterlassen oder eine E-Mail direkt an
mail (at) sebastian-siebert (punkt) de
senden. Ich werde mich dann mit weiteren Informationen bei dir melden.

Wieso auf einmal “Kieler Open Source und Linux Tage”?

Die Vorgeschichte geht so: In einem Gespräch mit dem Standkollegen Marcel Richter (openSUSE Mitglied und Befürworter) habe ich auf der CLT2015 (Chemnitzer Linux-Tage) erfahren, dass die openSUSE Community nie mit einem Stand auf der KIELUX vertreten war. 8-O Damit lag die Vor-Ort-Präsenz von openSUSE in Norddeutschland so ziemlich brach. :( Als ich unseren Partnerstand Invis-Server, dessen Projekt auf openSUSE aufsetzt, nach dieser Veranstaltung in Kiel fragte, bekam ich als Antwort zu hören, dass das Team schon immer auf die KIELUX geschielt hat. Jedoch wegen dieser Umstände nicht nach Norddeutschland kamen. :-?

Woran hat es gelegen, dass in der Vergangenheit niemand mit einem Stand für openSUSE in Kiel vertritt? Einige Standteilnehmer konnten wegen fehlender Zeit und/oder Geld nur die Ausstellungen in Wohnortnähe aufsuchen. :-|

Die openSUSE-Community sollte nicht nur in West-, Ost- und Süddeutschland auf Open-Source-Veranstaltungen vertreten sein, sondern auch in Norddeutschland. Genau das sollte sich in diesem Jahr ändern und suche ab sofort weitere Standteilnehmer für unseren openSUSE-Stand in Kiel. :wink:

Als openSUSE Mitglied (Member) wie auch Befürworter (Advocate) war ich nahezu auf


Samstag
14. März 2015


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Am 21./22. März 2015 findet in Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) die Veranstaltung Chemnitzer Linux-Tage (CLT2015) statt. In diesem Jahr ist sie die größte Veranstaltung zu Open-Source-Software und Linux-Distribution.

openSUSE ist natürlich mit einem eigenen Stand vertreten. Zum ersten Mal werde ich ebenfalls vor Ort bei der CLT dabei sein und bringe mein Notebook mit installiertem openSUSE 13.2, AMD Catalyst und einige Steam-Spiele zur Präsentation mit. Als 6-köpfiges Team werden wir mit an sicherheitsgrenzender Wahrscheinlichkeit eine ganze Menge Fragen beantworten wie auch Feedbacks zu openSUSE erhalten. Am Stand haben wir mehrere Geräte mit openSUSE stehen. Dort kann jeder Besucher in openSUSE reinschnuppern. Ich freue mich, wenn ich den einen oder anderen openSUSE-User persönlich antreffe. ;-)

Es werden interessante Vorträge aus folgenden Kategorien gehalten:

  • Business-Forum
  • Cluster/Virtualisierung
  • Datenbank
  • Desktop
  • Einsteigerforum
  • E-Mail
  • Gesellschaft
  • Identitiy Management
  • Kernel
  • LaTeX
  • Linux
  • Monitoring
  • Nerd
  • Programmieren
  • Publishing
  • Security
  • Storage
  • systemd
  • Web
  • Wirtschaft

Link zum Vortragsprogramm:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/de/programm/plan

Folgende Projekte sind vertreten:

Unter anderem sind auch folgende Firmen dabei:

Eintrittspreise:

Business-Ticket (inkl. Spende): 80,- €
Business-Ticket Sonntag (inkl. Spende): 60,- €
Normal: 8,- €
Ermäßigt: 4,- €

Link zum Übersichtsplan inkl. Anfahrtsplan:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/media/plaene/plan-clt-chemnitz.pdf

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
https://chemnitzer.linux-tage.de/2015/de/


Freitag
09. Januar 2015


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Lange Zeit habe ich CustomCommunity für WordPress als Theme genutzt. Da mit dem Sprung auf Version 2 sämtliche Einstellungen verloren gehen und die Konfigurationsmöglichkeiten stark verändert wurden, bin ich nun auf das Graphene-Theme umgestiegen, welches ich auf einem anderen Blog einsetze und sehr zufrieden damit bin.

Sollten nun unerwartete Effekte auftreten, dann bitte ich diese einfach kurz in der Kommentar-Leiste zu berichten. Vielen Dank.

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Mittwoch
07. Januar 2015


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An jedem Ende einer Produktlebensdauer einer Distribution steht unweigerlich ein Upgrade an. Für manche ist es eine Odyssee und für andere eher eine willkommene Abwechselung. Für manche Neulinge oder schlichte Anwender ist ein Distributionsupgrade ein Graus, da weiß man manchmal nicht, welche Anleitung im Netz am Sinnvollsten ist.

Aus diesem Grund habe ich das Skript upgrade-opensuse.sh entwickelt, dass alle notwendigen Schritte eines Distributionsupgrades automatisch durchführt. Die Vorgehensweise des Skript ist ganz grob an das Upgrade-Tool do-release-upgrade von Ubuntu angelehnt. Wenn alle Pakete von zypper korrekt aufgelöst werden kann, ist es sogar möglich, dass der Upgrade-Prozess in einem Rutsch durchläuft und man am Ende nur noch neustarten muss. Das Skript merkt sich auch die Stelle, an der der Upgrade-Prozess abgebrochen wurde und wird beim erneuten Ausführen an der letzten Stelle fortfahren. So kann man zwischendurch ein Problem beheben und anschließend mit dem Upgrade-Prozess fortfahren.

Folgende Schritte werden durchgeführt:

  • Ermittelung der eingesetzten openSUSE-Version.
  • Überprüfung der Internetverbindung.
  • Ermittelung der neuesten openSUSE-Version oder Verwendung der openSUSE Version aus dem Parameter z.B. -ov 13.1.
  • Backup vom /etc Verzeichnis.
  • Umbenennung des Verzeichnis der eingebunden Repos /etc/zypp/repos.d nach /etc/zypp/repos.d.upgrade.
  • Hinzufügen der Online-Repos (OSS, NON-OSS, OSS Update, NON-OSS Update) von der neuesten openSUSE-Version.
  • Upgrade der Distribution via zypper dup (Ohne Community-Repos, um ungewollte VendorChanges zu vermeiden).
  • Hinzufügen aller vormals aktivierten Community-Repos einschl. Anpassung an die openSUSE-Version.
  • Temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration, um VendorChanges zu erlauben.
  • Überprüfung von alten openSUSE-Pakete im System. Es wird versucht, die alten Pakete durch neuere Pakete zu ersetzen.
  • Die temporäre Modifizierung der zypper Konfiguration wieder durch die Standard-Option ersetzen.
  • Alte openSUSE-Pakete, die nicht aktualisiert werden konnten, werden endgültig entfernt.
  • Auflistung aller neuen bzw. modifizierten Konfigurationsdateien (*.rpmnew, *rpmsave).

Alle Vorgänge werden protokolliert, um später nachvollziehen zu können, was genau am System verändert wurde.

Folgende selbsterklärenden Logdateien werden erzeugt:

  • upgrade-opensuse.zypper-dup-output
  • upgrade-opensuse.old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-reinstall-packages-output
  • upgrade-opensuse.remove-old-packages-output
  • upgrade-opensuse.zypper-rm-packages-output
  • upgrade-opensuse.list-new-and-old-config-files

Wichtiger Hinweis: Vor einem Distributionsupgrade bitte unbedingt ein Backup machen, um im Bedarfsfall auf ein aktuelles Backup zurückgreifen zu können! Außerdem gibt es RPM Pakete von Drittanbietern wie z.B. AMD Catalyst, NVIDIA, VirtualBox, CrossOver, HumbleBundle-Games, usw., die während des Upgrade-Prozess nicht angerührt werden und von Hand aktualisiert werden müssen.

Downloads:

Das Skript wird via root ausgeführt und fängt sofort mit der Arbeit an. Es gibt zu Beginn ein Zeitfenster von 5 Sekunden, in der noch ein unkritischer Abbruch mit STRG+C möglich ist.

sudo sh upgrade-opensuse.sh
-h Die Hilfe anzeigen lassen
-n/–non-interactive Keine Fragen stellen, benutze automatisch Standard-Antworten. (zypper Option)
-ov/–opensuseversion VERSION Upgrade auf eine gewünschte openSUSE Version (z.B. 13.1 statt 13.2)
-r/–reset Beginne das Disributionsupgrade von vorne (Die Option bitte vorsichtig verwenden!)
-V Version des Skript anzeigen

Feedbacks sind wie immer willkommen. :-)

War dieser Artikel für


Donnerstag
01. Januar 2015


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Wenn man sich einen neuen Monitor zulegt, sollte man eigentlich davon ausgehen, dass man lediglich die Geräte austauscht muss. Nicht so bei meinem BenQ Modell (GL2450). Da das zweite Problem (der große, schwarze Rahmen indirekt etwas mit Linux zu tun hat (bzw. mit der Catalyst Version von Linux), stelle ich es auch unter den Linux-Tags ein. Vielleicht hilft es ja wieder dem ein oder anderen.

Das 1. Problem:

Der Bildschirm bleibt schwarz, obwohl das Kabel erkannt wurde.

Hier liegt die Ursache in der Software des Bildschirms selbst: Es wird nur das Bild des VGA Anschlusses ausgegeben. Hat man den Monitor also lediglich an HDMI angeschlossen, wird das Signal nicht erkannt. Wer jetzt annimmt, man könnte mittels Menü-Taste den Eingang umstellen, irrt. Das Menü bleibt bei fehlendem Signal geschlossen.

Die Lösung:
Monitor über ein VGA Kabel (liegt der Verpackung bei) anschließen und dann mittels Menü-Taste auf System – Eingabe – HDMI wechseln. Dort kann man auch gleich den “Automatischen HDMI-Wechsel” auf EIN stellen.

Das 2. Problem:

Das Bild wird nicht auf die volle Größe skaliert / es befindet sich ein dicker, schwarzer Rahmen um das Bild

Die Ursache bzw. der Sinn dahinter ist mir nicht ganz ersichtlich, allerdings wird im Catalyst Control Center bei der Skalierungs-Option ein Underscan-Wert vorgegeben. Wenn wir diesen auf 0 setzen, wird das Bild augenblicklich auf die maximale Größe skaliert.

Die Lösung:
Catalyst Control Center mit Administrations-Rechten öffnen und den Wert bei Skalierungsoptionen auf 0 schieben:
monitor_benq

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Montag
22. Dezember 2014


KDE4.de: Die liebe Hardware

18:51 UTC

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Jetzt im Urlaub ist es dann soweit “Papa, nachdem ich ungefähr 10 mal die DVD im Macbook rein und raus gemacht habe, bleibt sie drin und kommt nicht mehr raus, ich will aber was anderes sehen”. Wer hätte das gedacht?

Die Weihnachtszeit ist eben die Zeit in der man zum Dienstleister der kompletten Verwandtschaft wird um sich um deren IT Probleme zu kümmern :-).

Aber für meinen eigenen Nachwuchs bin ich natürlich auch in dieser Zeit tätig. Über diverse tricks unter OS X auf der Konsole konnte ich nichts erreichen. Mein Glück versuchte ich auch per UI  im Festplattendienstprgramm — ohne Erfolg :-(.

Neue Idee -> Ubuntu Livestick einstecken (CD GEHT JA NICHT). Diverse versuche per Konsole und UI. Was soll ich sagen viel Lärm der kleinen Motoren, aber kein Erfolg mit dem “eject”.

Lösung des Problems:

Wenn man das Macbook neu startet und sofort auf das Trackpad klickt und gedrückt hält kam die DVD heraus, jedoch mit mächtigen lärm. Ein erneuter Versuch das ganze, unter beiden Betriebssystemen gebotet, über die normalen Funktionalitäten zu bewerkstelligen schlugen fehl. Es bleibt nun für die Urlaubszeit nur das Externe USB Drive zu verwenden.

 


Freitag
12. Dezember 2014


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AMD Catalyst 14.12 (fglrx 14.501.1003) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.12.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1, 13.2 sowie bis Kernel 3.18. Das Packaging Script wurde aktualisiert und enthält einen Kompatibilitätspatch für den Kernel 3.17 + 3.18.

[UPDATE 21.02.2015]
Das Packaging Skript wurde aktualisiert. Ab sofort wird Kernel 3.19 unterstützt. Vielen Dank auch an Henrik Stamm für den Patch. ;-)
[/UPDATE 21.02.2015]

Packaging Skript (Refurbished):
In dem neuen AMD-Treiber kommt offiziell das überarbeitete Packaging Skript zum Einsatz und enthält unter anderem wichtige Änderungen für openSUSE 13.2 (Neue X-Server Infrastruktur). Zusätzlich wird das fglrx-Paket in mehrere Pakete aufgeteilt.

  • core (Hauptpaket)
  • graphics (Für X-Server und Multimedia. Benötigt core)
  • amdcccle (AMD Catalyst Control Center. Benötigt core, graphics)
  • opencl (Für OpenCL. Benötigt core)
  • xpic (Alter Paketname wird zu einem Metapaket. Benötigt alle o.g. Pakete)

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.12:

Neue Features:

  • OpenCL 2.0 support (requires 64-bit OS and compatible AMD Radeon™ R Series GPU)
  • VAAPI decoding support (H264, VC1, MPEG2, MPEG4)
  • Distribution specific package support for Ubuntu and Red Hat

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [402835]: Unexpected pixmap’s time stamp change on Ubuntu with composite enabled causes Linux Khronos CTS to randomly fail
  • [403420]: Driver install can sometimes have an error in Ubuntu 14.10 using GPL symbol before Kernel 3.16
  • [405011]: Driver installation may intermittently fail on Kernel 3.9.0
  • [409856]: Generate Distribution Specific Package’ mode of Catalyst install does not create symbolic links for libGL
  • [407550]: Driver upgrade failed in Ubuntu with specific drivers

Link: AMD Catalyst™ 14.12 Linux Release Notes

TIPP: Humble Bundle hat zur Zeit eine Winteraktion gestartet. Viele der unten genannten Spiele gibt es günstig im Humble Store als Steam-Key oder DRM Free zu kaufen.

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber (Fettdruck = Neu):


Sonntag
30. November 2014


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Wer ein Script regelmäßig aufrufen möchte, der bedient sich eines Cronjobs. Hier ein Beispiel für einen Job alle 15 Minuten zur Aktualisierung der Newsfeeds bei Tiny Tiny RSS.

Für Raspberry Pi:

crontab -e

dort eintragen:

*/15 * * * * cd /var/www/ttrss && /usr/bin/php update.php --feeds --quiet > /dev/null

Für Banana Pi:

crontab -e

dort eintragen:

*/15 * * * * cd /var/www/ttrss && su -m nobody -c "/usr/bin/php update.php --feeds --quiet > /dev/null"

Da wir uns bei dem Banana Pi standardmäßig als root einloggen, müssen wir dem Crontab einen “normalen” User als Aufruf mitgeben (mehr dazu unten).

Tipp:

Wer bei Banana Pi den Nano Editor nutzen möchte, kann auch folgenden Befehl nutzen:

env EDITOR=nano crontab -e

Anmerkung:

Ruft man update.php als root-Benutzer auf, dann erhält man folgenden Fehler / Hinweis:

Tiny Tiny RSS was unable to start properly. This usually means a misconfiguration or an incomplete upgrade.
Please fix errors indicated by the following messages:

 * Please don't run this script as root.

You might want to check tt-rss wiki or the forums for more information.
Please search the forums before creating new topic for your question.

Das lässt sich mittels folgendem Befehl umgehen, indem wir für den Aufruf auf einen non-root User wechseln.

su -m nobody -c "/usr/bin/php /home/apache/html/rss/update.php --feeds --quiet"

Anmerkung 2:

Bei folgendem Fehler sind die Verzeichnis-Rechte noch nicht vergeben:

Tiny Tiny RSS was unable to start properly. This usually means a misconfiguration or an incomplete upgrade.
Please fix errors indicated by the following messages:

 * Image cache is not writable (chmod -R 777 cache/images)
 * Upload cache is not writable (chmod -R 777 cache/upload)
 * Data export cache is not writable (chmod -R 777 cache/export)
 * Javascript cache is not writable (chmod -R 777 cache/js)
 * ICONS_DIR defined in config.php is not writable (chmod -R 777 feed-icons).
 * LOCK_DIRECTORY defined in config.php is not writable (chmod -R 777 lock).

You might want to check tt-rss wiki or the forums for more information.
Please search the forums before creating new topic for your question.

Das könnt ihr mit dieser Zeile ändern:

chmod -R 777 /var/www/ttrss/cache/images && chmod -R 777 /var/www/ttrss/cache/upload && chmod -R 777 /var/www/ttrss/cache/export && chmod -R 777 /var/www/ttrss/cache/js && chmod -R 777 /var/www/ttrss/feed-icons && chmod -R 777 /var/www/ttrss/lock

Anmerkung 3:

Der PHP Pfad muss natürlich stimmen. Das könnt ihr mittels folgendem Befehl testen:

which php

Sollte der Fehler “php not found” erscheinen, dann müssen wir noch php5 und php5-cli nachinstallieren:

apt-get install php5-cli php5

ajax loader

Samstag
29. November 2014


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Hier habe ich bereits beschrieben, wie man den Lighttpd Webserver, PHP5 und MySQL Server unter Raspbian installiert. Da sich die Installation unter Bananian kaum unterscheidet, werde ich mich sehr kurz halten.

Zuerst die Paketliste aktualisieren:

apt-get update

Nun alle benötigten Pakete installieren:

apt-get install lighttpd php5 php5-cli php5-cgi mysql-server mysql-client phpmyadmin

Bei der MySQL Installation ein Passwort vergeben und als Server-Software Lighttpd wählen.

Bei phpmyadmin: Konfigurieren der Datenbank für phpmyadmin mit dbconfig-common? – JA

Für den FTP Server verweise ich auf diese ausgezeichnete Anleitung:
http://willy-tech.de/ftp-server-auf-raspberry-pi-mit-proftpd/ oYoX:  FTP-Server Auf Raspberry Banana Pi Mit ProFTPD (219.0 KiB - 672 Downloads)

Fertig :)

ajax loader

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Da ich noch einen Nano Wlan-Adapter von meinem Raspberry herum liegen habe, werde ich diesen nun an meinem Banana Pi betreiben. Das gute Stück hat keine 3 Euro auf eBay gekostet und sieht so aus:
wpid-camera_20141128192341065.jpg
Der Händler hat ihm den allumfassenden Namen “150Mbps 150M Mini USB WiFi Wireless Adapter Network LAN Card 802.11n/g/b EP98″ gegeben… aber das nur am Rande.

Wer auf Nr-Sicher gehen möchte, schaut sich zuerst die Liste mit unterstützten Sticks an.

Installation

Zuerst müssen wir 3 Pakete (und deren Abhängigkeiten) installieren (vielen Dank Thomas):

also im Terminal:

apt-get install wireless-tools iw wpasupplicant

Nach dem Anschließen des Wlan-Sticks an unseren Banana Pi können wir mittels SSH und folgendem Befehl nachsehen, ob er erkannt wurde:

dmesg
# bzw.
dmesg|grep WLAN

unter anderem wird folgendes (bei dmesg) erscheinen:
usbcore: registered new interface driver rtl8192cu

Wenn also der neue Treiber im System eingebunden wurde, kann dieser mit diesen beiden Befehlen im System als Netzwerk-Gerät verankert werden:

ifconfig
# sollte nun noch kein "wlan0" erscheinen, dann noch folgenden Befehl:
ifconfig wlan0 up

Konfiguration

Damit der Wlan-Zugang auch genutzt wird, müssen wir natürlich noch die Zugangsdaten im System hinterlegen. Dazu öffnen wir die Konfigurations-Datei mit folgendem Befehl:

nano /etc/network/interfaces

Hängt bitte die Code-Zeilen unten nur an – NICHT die vorhandenen Zeilen löschen, da ihr euch sonst nur noch sehr schwer / gar nicht mehr mit dem Banana Pi verbinden könnt.

Hier können wir auf Wunsch auch gleich eine feste IP Adresse vergeben. Dazu unten mehr.

Für eine dynamische IP hängen wir folgendes an:

auto wlan0
allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet dhcp
wpa-ap-scan 1
wpa-scan-ssid 1
wpa-ssid "NAME-WLAN-NETZWERK"
wpa-psk "WLAN-KEY"

Passt hier bitte folgende Zeilen an:
wpa-ssid – Name eures Wlan-Netzwerks (wie er freigegeben wurde)
wpa-psk – das Wlan Passwort

Für die statische IP Adresse hängen wir alternativ folgenden Code an:

auto wlan0
allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet static
address 192.168.xx.yy
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.0.1
wpa-ap-scan 1
wpa-scan-ssid 1
wpa-ssid "NAME-WLAN-NETZWERK"
wpa-psk "WLAN-KEY"

Passt hier bitte folgende Zeilen an:
adresss – die gwünschte IP des Banana Pi
netmask – kann meistens bleiben
gateway – die IP eures Routers
wpa-ssid – Name eures Wlan-Netzwerks (wie er freigegeben wurde)
wpa-psk – das Wlan Passwort

STRG + O zum Speichern
STRG + X zum Schließen von Nano

Nun startet ihr noch das Netzwerk neu:

service networking restart

Wenn ihr nun das Netzwerk-Kabel abzieht, dann wird automatisch über Wlan eine Verbindung hergestellt.

Wenn nicht:
Dann liegt wahrscheinlich ein Treiber-Problem vor. Mehr dazu unter folgendem Link
https://wiki.debian.org/rtl819x

Hier noch eine gute Anleitung für Wlan auf dem Raspberry Pi: http://www.datenreise.de/raspberry-pi-wlan-einrichten-edimax/ oYoX: 

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Nachdem ich nun schon eine Weile den den Raspberry Pi in Gebrauch habe, wird es Zeit für ein kleines “Upgrade”. Soweit vollführt der rPi alle seine Aufgaben brav, doch macht sich bei seiner Hauptaufgabe (Tiny Tiny RSS Server) die etwas schwache Hardware bemerkbar.

Ich habe mich nun für einen Banana Pi als Nachfolger entschieden. Doppelte Prozessor-Leistung und Ram bei gleicher GPIO-Belegung (für meinen Einsatz als Steuerung der Funsteckdosen nicht unbedeutend) zu einem sehr guten Preis. Dieser Einplatinen-Rechner ist bereits für 37 Euro zu haben (z.B. bei dem eBay Händer Snogard). Dazu gleich noch ein Case, da die Maße geringfügig von denen des Raspberry Pi abweichen (wodurch dessen Gehäuse nicht passt). Den Rest erbt der Banana Pi (kurz Nana) vom Raspberry Pi.

Aber keine lange Rede, legen wir los.

Wir benötigen:

wpid-img_20141128_165618.jpg


Ich habe mich für Bananian (bzw. hier von der Entwickler-Seite) entschieden – eine Leichtgewicht-Debian-Distribution. Leichtgewicht, da nur die allernötigsten Programme mitgeliefert werden – optimiert auf den Server-Betrieb ohne Desktop. Also herunterladen und entpacken…

wpid-camera_20141128192341065.jpg
Zusätzlich werde ich noch ein 433Mhz Funkmodul zur Steuerung der Steckdosen verbauen. Dabei kommen mir die beiden Klappen des Gehäuses sehr entgegen, in welchen ich das Modul verstauen werde.

wpid-img_20141128_165716.jpg

Installation

(Quelle: forum-bananapi.de – oYoX.de: Forum Bananapi De Thread Raspbian Image Installieren (209.9 KiB - 793 Downloads))

1. Image herunterladen und entpacken.
2. SD Karte in den Rechner/Reader stecken 😉

– Aus eigener Erfahrung rate ich zur 2. Variante –

Variante 1

3. Pfad zur SD Karte herausfinden:

lsblk

Ausgabe:

sdd      8:48   1   1,9G  0 disk 
└─sdd1   8:49   1   1,9G  0 part /var/run/media/marco/7412-0E09

4. In den Ordner mit dem Image wechseln (mittels cd)

cd Downloads/

5. Nun das Image auf die SD Karte schreiben.
ACHTUNG – stellt sicher, dass der Pfad bei OF tatsächlich auf die SD Karte zeigt.

sudo dd if=bananian-1411.img of=/dev/sdd bs=2M

Der Entwickler empfiehlt:

sudo dd if=bananian-1411.img of=/dev/sdd bs=1M && sync

Variante 2

1. ImageWriter für openSUSE installieren

sudo zypper install imagewriter

2. ImageWriter starten (Suse Studio Imagewriter)
3. Die entprechende img Datei auswählen – sollte diese nicht sichtbar sein, dann im Datei öffnen Dialog den Filter entfernen:
imagewriter_filter
4. Die SD Karte im Dropdown Menü wählen und auf Write klicken.
5. Warten…

Und weiter bei beiden Wegen:

6. Nun die SD Karte in den Banana Pi einstecken und das Netzteil anschließen (micro USB neben dem HDMI Port – der andere Anschluss ist für OTG).

Die grüne LED sollte blinken – bei mir leuchtet ebenfalls die rote LED dauerhaft.
Der Netzwerk-Anschluss leuchtet blau sobald der Banana Pi verbunden ist.

Konfiguration

1. Sucht nun die IP im Router heraus (der Name sollte “bananapi” lauten)

Jetzt verbinden wir uns mit dem Banana Pi über die Konsole unseres Rechners:

2. öffnet nun ein Terminal und verbindet euch:

ssh root@192.168 

Donnerstag
27. November 2014


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Lange habe ich den Standard-Client von Tiny Tiny RSS auf Android benutzt, doch seit der Entwickler diesen leider wöchentlich immer weiter nach seinen eigenen Wünschen umgestaltet und dabei wichtige Features entfernt, war es Zeit für eine Alternative.

Der “TTRSS-Reader” von Nils Braden konnte mich in einem Test nicht so recht überzeugen, da alles etwas behäbig wirkt.

newsplus
Letzten Endes habe ich mich für “News+” von Noinnion entschieden. Ein äußerst schöner Client, der neben TTRSS auch viele weitere Dienste über Plugins einbinden kann.

Also zuerst “News+” installieren, danach das TTRSS Plugin einbinden und in diesem dann nur noch die Zugangsdaten des Tiny Tiny RSS Servers eingeben. Fertig.

Wer seinen Server im “single user” Modus aufgesetzt hat, kann im Android Client einfach als Name “admin” und als Passwort “password” eingeben.
Die Synchronisation erfolgt nur auf einem Weg – zum Server d.h. Feeds, die mit Android erstmal abgerufen wurden, werden in News+ so noch nicht als gelesen markiert, wenn diese zwischenzeitlich im Browser gelesen wurden.

Wer eine 2-Wege Synchronisierung nutzen möchte, der benötigt zudem ein Addon für Tiny Tiny RSS auf dem Server. Dieses einfach herunterladen und in /var/www/***TTRSS-PFAD***/plugins/api_newsplus entpacken. /

Nun kann das Plugin in den Tiny Tiny RSS Einstellungen (auf dem Server) aktiviert werden. Bei wem das nicht hilft, der kann das Plugin auch automatisch für alle User aktivieren. Dazu die config.php im root-Verzeichnis eures TTRSS Servers öffnen und folgende Zeile suchen:

define('PLUGINS'

dort tragt ihr (getrennt durch ein Komma) einfach noch , api_newsplus ein. Sie sieht dann ähnlich der folgenden Zeile aus:

define('PLUGINS', 'modauthx, sammy, updater, api_newsplus');


Fehlerbehebung:

Es kann vorkommen, dass nach dem Installieren der Api ein “Authentication Error : NOT_LOGGED_IN” erscheint. Die Ursache liegt wohl in der Session ID. Abhilfe kann in diesem Fall die Beta-Version des TTRSS Plugins für Android schaffen. 

Eine andere Ursache kann ein “auth-plugin” in der config.php sein, welches trotz single-user Zugriff aktiviert ist.

Die Lösung ist denkbar einfach:
in der config.php des TTRSS Servers das entsprechende Authentication Plugin aus der Liste entfernen.

define('PLUGINS', 'updater, digest, auth_remote, auth_internal, googlereaderimport');

Bitte TTRSS in diesem Fall auf einem anderen Weg (z.B. mittels htaccess) absichern.

Update:
Das News+ TTRSS Plugin selbst hat einen Fehler, so verbleiben Daten-Fragmente auch nach der Abmeldung zurück, welche bei einem Login mit geänderten Daten dann falsche Werte liefern. Solltet ihr also die Login-Daten ändern müssen (wegen einer fehlerhaften Eingabe oder geändertem Server), dann empfehle ich stark, das News+ TTRSS Plugin erst zu deinstallieren und anschließend neu zu installieren.
Betrifft v1.0.5 und v1.0.5beta

Noch ein Link zum News+ Forum (englisch): https://groups.google.com/forum/#!forum/news_plus

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Montag
10. November 2014


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openSUSE 13.2 ist schon ein paar Tage verfügbar und ich habe wieder für die gängigsten Downloadversionen passende CD/DVD Cover und Rundlabel zum Bedrucken der CD/DVD’s erstellt und für Euch zum herunterladen im Downloadbereich und den folgenden Seiten bereitgestellt. ( Downloadbereich ab Seite 8 )

 

Beispiel für Cover Vorderseite für openSUSE 13.2 - durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für Cover Vorderseite für openSUSE 13.2 – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Beispiel für Cover Rückseite für openSUSE 13.2 - durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für Cover Rückseite für openSUSE 13.2 – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Beispiel für openSUSE 13.2 Rundlabel - durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für openSUSE 13.2 Rundlabel – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Die openSUSE DVD Cover liegen als *.png Grafiken für jeweils die Covervorderseiten und extra die passenden Coverrückseiten und zu dem entsprechenden Rundlabel für das bedruckbare CD- oder DVD-Medium bereit. Dabei hilft natürlich ein spezielles Cover Designerprogramm. Für openSUSE und KDE-User bietet sich dafür das KDE Programm “KoverArtist” an.

 

http://www.opensuse-lernen.de/?page_id=784&dl_page=8

Das KDE Programm KoverArtist bei der Arbeit ;-)

 

 

Diese openSUSE 13.2 DVD Cover stehen jedem zur freien und uneingeschränkten Verwendung zur Verfügung.


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Die offizielle AMD Catalyst Version 14.9 ist trotz diverser Tests nach wie vor auf openSUSE 13.2 nicht lauffähig. Diesbezüglich habe ich von der openSUSE Community jede Menge Anfragen erhalten, wann mit einer lauffähigen Version des proprietären Treibers zu rechnen ist. Zur Zeit hat AMD offiziell noch keine neue Version auf ihrer Webseite veröffentlicht, die mit dem neuen X-Server 1.16 auf openSUSE 13.2 laufen würde.

Durch einen Tipp eines User, wurde ich auf ein inoffizielles AMD Catalyst-Paket im Ubuntu-Repository aufmerksam gemacht, dass mit dem neuen X-Server laufen sollte. Diese Version basiert noch auf einem Entwicklungszweig von AMD Catalyst 14.6. Mit großer Hoffnung ging ich an die Sache heran, um den Treiber für openSUSE 13.2 fit zu machen. Hierzu muss ich bereits das neue Packaging Skript zum Bau der RPMs einsetzen, weil das alte Packaging Skript mit der neueren openSUSE-Version auf Grund der neuen Gegebenheiten bzgl. der Struktur des X-Servers (Stichwort: update-alternatives) nicht mehr kompatibel ist.

Nach Fertigstellung des neuen makerpm-amd-Skript und diversen Tests kann ich mit Freude bestätigen, dass die refurbished-Variante von AMD Catalyst auch auf openSUSE 13.2 läuft. Ein Patch für neuere Kernel-Versionen bis einschließlich 3.18 habe ich ebenfalls eingepflegt. Zudem habe ich bewusst AMD Catalyst 14.9 als Basis genommen und die Dateien vom AMD Catalyst-Paket aus dem Ubuntu-Repository ersetzt. Die Paketversion bzw. Treiberversion bleibt weiterhin 14.301.1001, jedoch wird sie intern als 14.201.1006.1002 genannt. Lediglich die Revisionsnummer vom Paket habe ich auf 99 erhöht, um ein problemloses “Updaten” auf die refurbished-Version bei einem Distributionsupgrade zu ermöglichen.

Wichtiger Hinweis: AMD Catalyst wird in 5 RPM-Paketen (fgrlx-core, fglrx-graphics, fglrx-amdcccle, fglrx-opencl, fglrx-xpic) aufgeteilt und installiert. In Zukunft wird es möglich sein, nur bestimmte fglrx-Pakete zu installieren. Momentan werden über das makerpm-amd-Skript alle Pakete gebaut und auf Wunsch direkt installiert. Fairerweise muss ich darauf hinweisen, dass die Deinstallationsroutine im makerpm-amd-Skript wegen Inkompatibilität zur Zeit deaktiviert ist und noch überarbeitet werden muss. Der Treiber kann trotzdem über zypper oder YaST entfernt werden, falls es notwendig sein sollte.

[UPDATE 10.11.2014]
Das makerpm-amd-Skript wurde aktualisiert und läuft jetzt auch auf openSUSE Tumbleweed.
[/UPDATE 10.11.2014]

Downloads:

Die Installationsanleitung für das o.g. Skript ist nach wie vor gültig:
http://de.opensuse.org/SDB:AMD/ATI-Grafiktreiber#Installation_via_makerpm-amd-Skript

Installation guide for the above-mentioned script is still valid:
http://en.opensuse.org/SDB:AMD_fglrx#Building_the_rpm_yourself


Sonntag
09. November 2014



Mittwoch
05. November 2014


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Die Images der openSUSE 13.2 Live Medien mit KDE oder Gnome Desktop können ab dem 04.Nov. 2014 hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso | ca. 900 MB) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder einen bootbaren USB Stick erstellen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.2 RC1 Live 32Bit mit dem KDE Desktop Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Dazu habe ich meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und “nur” mit aktuellen Screenshots und Inhalten angepasst und verfeinert. Die Installation eines openSUSE 13.2 Gnome Live unterscheidet sich nur optisch etwas, ist aber prinzipiell gleich.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3.18 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 13.1 64 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.2 RC 1 Live KDE 32 Bit

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Es gibt zwei Möglichkeiten ein openSUSE Live Medium auf einem Computer zu installieren. Entweder man bootet von einer DVD oder einem USB Stick und entscheidet sich gleich beim ersten Menü für die sofortige Installation oder man nimmt den Menüpunkt ganz oben und bootet das openSUSE Live System erst ein mal auf dem jeweiligen Rechner. Diese Variante hat den Vorteil, dass man erst mal sehen kann, ob dieses openSUSE Betriebssystem mit der Hardware des Rechners gut funktioniert.

Und genau so werde ich dieses mal meine Installationsanleitung für openSUSE 13.2 Live KDE erstellen.

Booten vom Live Medium

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige PC auch vom DVD bzw. von USB starten kann. Bei aktuellen und jüngeren Geräten ist das eigentlich kein Problem.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von der openSUSE-Live DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder eben den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das Boot-Menü.

 

So startet der openSUSE 13.2 Installer. Wir entscheiden uns hier für die oberste Option.

So startet der openSUSE 13.2 Installer. Wir entscheiden uns hier für die oberste Option. “openSUSE 13.2 KDE Live” starten.

zum Anfang

Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um


Dienstag
04. November 2014


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Es ist wieder soweit…

die openSUSE Entwickler haben heute openSUSE 13.2 freigegeben. Nach einigen Verzögerungen und strukturellen Änderungen hat es etwas gedauert, dafür haben jetzt wieder viele Neuerungen und Aktualisierungen in openSUSE 13.2 Einzug gehalten.

z.Bsp. :
– Linux Kernel 3.16 kommt mit Verbesserungen für den Nouveau Open-Source-Treiber für NVIDIA-Karten sowie mit weiteren Features für Intel- und AMD-Grafik
– Btrfs als Standard Dateisystem
– Netzwerkkonfiguration: ifup wird durch Wicked ersetzt
– Live-Iso’s sind jetzt standardmäßig persistent
– überarbeitetes und verbessertes YaST
– neues openSUSE Installationsprogramm mit mehreren Veränderungen, um die Installation einfacher und einladender zu machen
– KDE Plasma Desktop kommt jetzt mit einer Unterstützung für die Integration mobiler Geräte über KDE Connect

Download:

Die neue Version kann unter http://software.opensuse.org wie immer kostenlos, als DVD Images und als ca. 1GByte große Live Medien jeweils mit Gnome oder KDE Desktop und das alles in den Architekturen 32 und 64 Bit herunter geladen werden. Auch gibt es wieder ein Netzwerkinstallationsmedium mit etwas über 200 MB und das Rettungssystem mit dem XFCE Desktop und ca. 540 MB.

Produktinformationen:

Allgemeine und ausführliche Informationen zu openSUSE 13.2 : “Allgemeines zur aktuellen Version openSUSE 13.2″

 

openSUSE 13.2 KDE DesktopopenSUSE 13.2 KDE Desktop

Hardwareanforderungen:

Hardwareanforderungen für openSUSE 13.2 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=6116

Installationsanleitungen:

Für die Version 13.2 habe ich neue detaillierte Installationsanleitungen geschrieben. Es hat sich aber beim Installationsprozess zu vorherigen openSUSE Versionen nur wenig geändert.

Installation von den Live Medien : http://www.opensuse-lernen.de/?p=6180

Installation von der DVD : http://www.opensuse-lernen.de/?p=6152

Upgrademöglichkeiten:

Statt der kompletten Neuinstallation kann man openSUSE auch hervorragend upgraden. Ganz wichtig ist, kein übereiltes Upgrade in den ersten Tagen starten, weil da erfahrungsgemäß noch nicht alle Programme bzw. Pakete für die neue Version verfügbar sind.

Ansonsten kann man zum Beispiel während der Installation von der DVD auswählen, ob man eine Neuinstallation oder eine Aktualisierung eines funktionierenden openSUSE Systems möchte. Eine andere Möglichkeit ist das Upgrade per zypper aus einem laufenden System (oder Kompletter openSUSE-Versionswechsel mit “zypper”).



Sonntag
02. November 2014


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Die Images der openSUSE 13.2 DVD können ab dem 04.Nov. 2014  hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder sich einen bootbaren USB Stick mit dem Images erstellen. Wie das mit dem openSUSE eigenen Programm namens “SUSE STUDIO Imagewriter” funktioniert habe ich hier beschrieben. Für andere Linuxdistributionen und Windows kann ich das Programm “unetbootin” empfehlen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.2 RC1 DVD 32Bit Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Ab openSUSE 13.2 hat sich das Installationstool optisch etwas verändert. Deshalb habe ich dazu meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und “nur” aktuell angepasst und verfeinert.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3.18 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 13.1 64 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.2 RC 1 DVD 32 Bit

Die openSUSE 13.2 Installation ist wie immer kinderleicht !!!

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Selbst für Linux Neulinge ist diese Installation locker zu bewältigen.

1. Booten von der openSUSE DVD

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige Computer auch vom DVD Laufwerk oder USB Stick starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.

 

Der openSUSE DVD Installer bietet am unteren Rand zwei Optionen mehr als die Live Images. F4 und F6

 

zum Anfang

2. Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf “ENTER” in diesem Fall der Start der Installation beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmaufl


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Version verfügbar ab dem 04.11.2014: openSUSE 13.2

Was ist neu in openSUSE 13.2 ?

– Linux Kernel 3.16 kommt mit Verbesserungen für den Nouveau Open-Source-Treiber für NVIDIA-Karten sowie mit weiteren Features für Intel- und AMD-Grafik
– Btrfs als Standard Dateisystem
– Netzwerkkonfiguration: ifup wird durch Wicked ersetzt
– Live-Iso’s sind jetzt standardmäßig persistent
– überarbeitetes und verbessertes YaST
– neues openSUSE Installationsprogramm mit mehreren Veränderungen, um die Installation einfacher und einladender zu machen
– KDE Plasma Desktop kommt jetzt mit einer Unterstützung für die Integration mobiler Geräte über KDE Connect

aktualisierte Versionen einiger Softwarekomponenten:

  1. Linux Kernel 3.16
  2. GRUB 2.00
  3. Desktop KDE 4.14.2
  4. Plasma Workspace 4.11.12
  5. GNOME Shell 3.14.1
  6. Desktop XFCE 4.11
  7. Desktop LXDE 0.5.5
  8. Desktop MATE 1.8.1
  9. Calligra office suite 2.8.5
  10. Plymouth 0.9.0

Weitere Produktbesonderheiten zu openSUSE 13.2 findet ihr hier auf der englischen openSUSE Seite. Auf der deutschen openSUSE Seite sind bis heute noch keine detaillierten Informationen zu 13.2 zu finden.
Das englischsprachige openSUSE Portal hält für den Bedarf auch eine sehr ausfürliche und aktuelle Feature List zu 13.2 bereit.

Versionen:

Bei http://software.opensuse.org steht ab dem 04.11.2014 die aktuelle Version 13.2 zum Download bereit.
– DVD-iso-Images ( ca. 4,7 GB )

– installierbares Gnome Live Images ( ca 910 MB)

– installierbares KDE Live Images ( ca 900 MB)

– Netzwerkinstallation ( nur das Nötigste ( ca 250 MB ), der Rest wird übers Internet nachgeladen )

– Rescue CD mit XFCE Desktop ( ca 570 MB)

Der Download kann wahlweise über Bittorrent oder ftp oder http erfolgen.

und das alles für folgende Computerarchitekturen:

32 Bit – PC und 64 Bit – PC

openSUSE beinhaltet:

Programme für jeden Zweck
Egal ob im Web surfen, Bloggen, Freunde treffen, Videos schauen oder Büroarbeit, openSUSE 13.2 bietet für jeden etwas und für alle Gelegenheiten das richtige für Freizeit und am Arbeitsplatz. Eine Vorauswahl qualitativ hochwertiger Programme erleichtert den Einstieg, tausende Anwendungen die sie auf Knopfdruck nachinstallieren können bieten ungeahnte Erweiterungsmöglichkeiten – völlig kostenlos.

Büro-Software:

  • LibreOffice ist eine mit Microsoft Office kompatible Bürosuite
  • Aufgaben-Verwaltung und Projekt-Software
  • E-Mail, Kalender und Adressbuch integriert
  • Fax, OCR und andere Zusatz-Programme

Internet und E-Mail:

  • Firefox Webbrowser
  • Facebook, YouTube und Twitter
  • E-Mail-Clients
  • Unterstützung für AIM, ICQ, Yahoo!, Google Talk, Jabber
  • Filesharing
  • Voice over IP (VoIP) IP-Telefonie, skype wird unterstützt

Multimedia:

  • Bild-Bearbeitung und -Management
  • MP3-Unterstützung für Musik
  • Video- und Audio-Bearbeitung

Desktop-Umgebungen:

  • KDE, GNOME, LXDE, Xfce, MATE und Enlightenment

Sicherheit:

  • Sicher vor Windows-Viren, Spyware und Schad-Software
  • SUSE Firewall: eingebaute, leicht zu bedienende Firewall
  • Unerwünschte E-Mails mit dem Spam-Filter entfernen
  • Sicherheits-Software AppArmor
  • Anti-phishing-Fähigkeiten mit Firefox

Entwicklungs Tools:

  • Qt/Qt Creator
  • Kdevelop
  • GNU Compiler Collection (GCC)
  • MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken
  • Cross-kompilieren für andere Plattformen

Virtualisierung:

  • KVM
  • VirtualBox
  • Xen

Cloud Technologien:

  • Havana-Release von OpenStack
  • s3fs, ein FUSE-Dateisystem, das das Mounten eines Buckets vom Amazon S3 als lokales Dateisystem erlaubt
  • openCloud, Server & Client

Systemvoraussetzungen:

openSUSE


Dienstag
07. Oktober 2014


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AMD Catalyst 14.9 (fglrx 14.301) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.9.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.15. Das Packaging Script wurde aktualisiert und enthält einen Kompatibilitätspatch für den Kernel 3.17 (Danke an die AMD-Maintainer von Arch Linux für den Patch). ;-)

Ich habe eure Kommentare, Mails wie auch Nachrichten in den letzten Wochen aus Zeitgründen leider nicht alle beantworten können. Um euch keinen Unrecht anzutun, werde ich mich in der nächsten Zeit um die Beantwortung eurer Fragen wie auch um Hilfestellung zu diesem Thema bemühen. Bitte habt etwas Geduld.

Zu openSUSE 13.2 Beta 1:
Stefan Dirsch von der SUSE Linux GmbH hat mir freundlicherweise mitgeteilt, dass eine langjährige (SUSE-)Änderung am X-Server nun wieder ausgebaut wurde, weil es mehr Probleme als Nutzen gebracht hat. Die Änderung betraf im Grunde alle proprietären Grafiktreiber. Denn bis zur openSUSE 13.1 wurden für den X-Server spezifische Treiber in das Verzeichnis /usr/lib64/xorg/modules/updates installiert. Die Struktur des genannten Verzeichnis ist identisch mit dem übergeordneten Verzeichnis und sollte eigentlich für einen einfacheren Treiber-Wechsel sorgen. Aus dem genannten Grund werden alle X-Server spezifischen Treiber in weitere Unterverzeichnisse organisiert und über update-alternatives mit einem symbolischen Link verknüpft. Ein aktuelleres Packaging-Skript steht für den AMD Treiber zwar bereit, wurde jedoch nicht aktiviert. Da der Treiber zur Zeit noch nicht mit dem neueren X-Server läuft. Eine Anfrage an AMD läuft noch.

Die Zukunft des Packaging Skriptes:
Im nächsten AMD-Treiber wird das neue überarbeitete Packaging Skript zum Einsatz kommen und enthält wie oben angesprochen wichtige Änderungen für die kommende openSUSE 13.2. Zusätzlich wird das fglrx-Paket in mehrere Pakete aufgeteilt.

  • core (Hauptpaket)
  • graphics (Für X-Server und Multimedia. Benötigt core)
  • amdcccle (AMD Catalyst Control Center. Benötigt core, graphics)
  • opencl (Für OpenCL. Benötigt core)
  • xpic (Alter Paketname wird zu einem Metapaket. Benötigt alle o.g. Pakete)

In eigener Sache:
In der letzten Zeit ist dieser Server hin und wieder ausgefallen. Nein, openSUSE ist auf dem Server nicht verantwortlich gewesen. Das Problem lag an einem defekten Speicherriegel. Ich habe bisher angenommen, dass im Angesicht des Alters vom Server (knapp 7 Jahre) und der Belastung eher das Netzteil als erstes beschädigt wird. Zur Zeit muss ich den Server stark herunter tunen und befindet sich zur Zeit unter Beobachtung. Die Antwortzeit dauert etwas länger als sonst. Bis der neue Server kommt, bitte ich um Geduld und Nachsicht. Danke.

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.9:

Neue Features:

  • AMD Radeon™ R9 285
  • Ubuntu 14.04 support
  • RHEL 7.0 support
  • Install improvements
    • Package and distribution generation options; recommend options set by default
      • Help user install generated distribution package once created
      • Pop-up messages to help guide

Sonntag
29. Juni 2014


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Basketicon
Ein wirklich geniales Programm. Wer kennt das nicht, ein wichtiger Termin der nicht gleich im Kalender untergebracht werden kann. Eine plötzliche Idee, die auf dem Desktop keinen Platz mehr hat, aber wohin damit, so das man sie nach ein paar Tagen noch wiederfindet. Ein, zwei Bildchen, die man dringend braucht, aber nicht gleich in die Familiendatenbank gehören. Eine kleine Datei, die nur mal irgendwo kurz abgelegt werden soll und eine per Zuruf erhaltene Webadresse bzw. Notiz… u.s.w.

Wohin mit all dem Kram? ;-)

Das ist ein Fall für das KDE Tool “BasKet ( z.Dt. Korb ). BasKet beherrscht den Umgang mit den verschiedensten Daten-/ Dateitypen und Notizen und listet diese übersichtlich auf.
Das zweispaltige Programmfenster hat in der linken Spalte eine Baumansicht der angelegten Körbe und Unterkörbe und rechts werden die Inhalte der Körbe angezeigt. BasKet wartet mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten für die abgelegten Sammelstücke auf. So können Inhalte auch vor Fremden per Passwort geschützt werden. Man kann in den Körben wirklich alles sammeln und ablegen. (siehe Screenshot)

Installation:

Basket kann wieder ganz einfach für openSUSE mit YAST oder Zypper installiert werden, wenn das KDE SC Extra Repository eingebunden ist .

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Programmstart:

 

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

 

Alternativ funktioniert auch immer der Programmstart in der Konsole mit Eingabe von “basket” (natürlich ohne Anführungszeichen) oder beim KDE Desktop auch mit dem Programmstarter “krunner”, den man mit der Tastenkombination “Alt F2″ aufruft und da eben “basket” eingibt. Kommt alles auf’s selbe raus.

Bedienung:

 

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BasKet startet im Fenster mit einem ausführlichen Assistenten, der durch die ersten Schritte leitet.

Im linken Menübaum wählt man einen s.g. Korb aus und kann dazu in der Rechten Seite mit einem rechten Mausklick die dazu gehörigen Inhalte in Form von Notizen, Bildern, Links und alle anderen Formen von Erinnerungen anlegen und verwalten. Man kann beliebig viele Körbe und Unterkörbe erstellen und deren Optik ziemlich frei konfigurieren. Ebenso kann man innerhalb eines Korbes mehrere Notizen zu einer Gruppe zusammenfassen.

 

blabla

Das Notiztool bringt auch einen Einstellungsdialog mit, bei dem man weitestgehend das Verhalten von BasKet an seine persönlichen Vorlieben anpassen kann.

 

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Sehr positiv finde ich auch, dass man den einzelnen Notizen eine Reihe von Tags zuordnen kann und sie dann so durch die integrierte Filterfunktion auch wieder suchen bzw. sortieren lassen kann. Bei einer großen Zahl von Notizen bringt das eine gewisse Ordnung rein.

 

BasKet ist deutschprachig und bringt eine ausreichende Einleitung und Erläuterung mit sich, so das ich hier gar nicht weiter viele Worte machen brauche. Für wen Internetdienste wie Evernote zu umfangreich und überdimensioniert erscheint, weil er z.Bsp. keine Synchronisation über mehrere Geräte benötigt, für den ist BasKet durchaus als Notiztool einen Blick wert.

 


Freitag
13. Juni 2014


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Dear Geekos,

at the openSUSE Conference 14, Kenneth Wimer presented some new ideas and guidelines about branding. This includes a color set, as well as some new design elements.

You can watch his talk here.

I have taken the chance to prepare a light wallpaper proposal, based on this color set

openSUSE_13_2_proposal

It is of course a proposal, and you are invited to hack on it, improve it, or create something new. The SVG source is available here.


Sonntag
01. Juni 2014


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Wenn man Filme,ein Urlaubsvideo, Fotos oder auch Musik vom Computer zu einem anderen Gerät, wie z.Bsp. dem Smart-TV, eine Spielkonsole, ein Smartphone oder irgend ein anderes UPnP-fähiges Gerät streamen möchte, braucht man für diesen Zweck auf dem Computer einen Medienserver wie z.Bsp. das OpenSource Programm Mediatomb.
Mediatomb ist ein Free UPnP MedienServer und kann komfortabel über ein Webinterface Multimediainhalte für andere Geräte im Heimnetzwerk zur Verfügung stellen.

Installation:

Mediatomb kann bei openSUSE wieder per YaST oder Zypper installiert werden. Voraussetzung ist, dass das Packman Repository eingebunden ist.

 

mediatomb_002

Mediatomb Installation per YaST

 

 

Einrichtung:

Unter openSUSE muss nun noch die Firewall angepasst werden damit man von entfernten Geräten auf die Freigaben des Medienservers zugreifen kann. Dazu startet man YaST ( gibt auf Anfrage das Root Passwort ein ;-) )

Im YaST wählt man auf der linken Seite “Sicherheit und Benutzer” und danach in der rechten Seite “Firewall” aus.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

 

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf “Erlaubte Dienste”…

 

... und danach rechts auf

… und danach rechts auf “Erweitert”

 

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung.

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung. Bestätigt diesen Dialog dann mit “OK” und geht zurück zur Firewallübersicht.

 

Hier klickt ihr dann zuerst links auf

Hier klickt ihr dann zuerst links auf “Start” und danach rechts auf “Einstellungen speichern und Firewall jetzt neu starten” und zum Schluss unten rechts auf “Weiter”.

 

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Programmstart:

Mediatomb startet erst mal unter openSUSE nicht automatisch. Den ersten Start von Mediatomb führt man im Terminal oder in der Konsole durch. Einfach durch Eingabe von “mediatomb” (ohne Anführungszeichen).

 

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Nach der Eingabe von “mediatomb”

Da der Mediatomb Medienserver als Bedienoberfläche über ein Webinterface verfügt ruft man diese im Browser mit http://localhost:49152 auf dem Computer auf, auf dem Mediatomb auch installiert ist.

Das Webinterface von Mediatomb

Das Webinterface von Mediatomb

Mediatomb zeigt in seinem Webinterface einmal die Dateien (Filesystem) des Computers auf dem es installiert ist und seine eigene Mediendatenbank (Database), in dem es die freigegebenen Medien verwaltet. Wenn man jetzt ein Video von diesem Computer freigeben möchte, dann wechselt man in Mediatomb ins “Filesystem” und hangelt  sich zu der Datei durch. Also, wie zum Beispiel bei mir: Mein Video liegt bei mir unter /home/thomas/Downloads/. Rechts werden mir jetzt die Medien in diesem Verzeichnis angezeigt. Um bei meinem Beispiel zu bleiben liegt da bei mir jetzt “Urlaubsvideo.avi”.

Rechts am Bildschirmrand neben “Urlaubsvideo.avi” ist ein Plus-Icon. Dieses klicke ich mit der Maus ein mal an. Damit ist es in der Datenbank aufgenommen und wird freigegeben.

Danach wechsle ich auf der linken Seite zu “Database”. Dort gibt es jetzt unter “PC Directory” einen Dateibaum bis zu meinem Freigabeverzeichnis und zu meinem freigegebenen Video.

 

Weiterführende Links:

Mediatomb Homepage (engl.)

wiki.ubuntuusers.de/Mediatomb (deu.)

easylinux.de/Artikel/ausgabe/2012/02/040-mediatomb-upnp/ (deu.) – Ist schon


Mittwoch
28. Mai 2014


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AMD Catalyst 14.6 Beta V1.0 (fglrx 14.20) wurde veröffentlicht und unterstützt Grafikkarten ab Radeon HD 5000 und höher. Das Skript makerpm-amd-14.6-betav1.0.sh steht ab sofort zum Download zur Verfügung und unterstützt openSUSE 11.4, 12.1, 12.2, 12.3, 13.1 sowie bis Kernel 3.13. Zum Packaging Skript wurde ein Patch hinzugefügt und unterstützt bis Kernel 3.15

Nachfolgende Release Notes von AMD zum AMD Catalyst 14.6 Beta V1.0:

Neue Features:

  • Ubuntu 14.04 support
  • Install improvements
  • Package and distribution generation options; recommend options set by default
  • Help user install generated distribution package once created
  • Pop-up messages to help guide users through the install process
  • Identifying and installation of pre-requisites

Folgende Probleme sind im Treiber behoben worden:

  • [399454] : Witcher 2 – Resolves random lock-up seen when launching the application
  • [398826] : Screen corruption when connect external monitor to some PowerXpress A+I platform
  • [396719] : X crash when do rotation with Tear Free Desktop enabled
  • [397810] : Failure on exit of OpenGL programs
  • [398424] : Error message when run clinfo in console mode
  • [396098] : Blank screen when hotplug HDMI monitor from MST hub
  • [396795] : System hang after resume from S3/S4 in High Performance mode on PowerXpress A+I platform
  • [396870] : Garbage on the bottom right corner of screen before boot into login UI during restart
  • [394504] : Segmentation fault when run ETQW

Offene Probleme:

  • DOTA 2 may hang while playing on the AMD Radeon 7900 or AMD Radeon R9 280X
  • Witcher 2 exhibits intermittent corruption when swinging sword in the Arena

Link: AMD Catalyst™ 14.6 Beta for Linux Release Notes

Folgende Steam-Spiele habe ich getestet und laufen mit diesem Treiber:

  • Amnesia: The Dark Descent
  • Breach & Clear
  • Cities in Motion 2
  • Creeper World III: Arc Eternal
  • Crusader Kings II
  • Darwinia
  • Defcon
  • Duke Nukem 3D: Megaton Edition
  • Euro Trucker Simulator
  • Europa Universalis IV
  • Game Dev Tycoon
  • Galcon Fusion
  • Galcon Legends
  • Half-Life 2: Deathmatch
  • Half-Life 2: Lost Coast
  • Hotel Miami
  • Kerbal Space Program
  • Kinetic Void
  • Painkiller Hell & Damnation
  • Prison Architect
  • Project Zomboid
  • Symphony (Hinweis: Das Spiel ist etwas instabil)
  • Shadow Warrior Classic Redux
  • Skulls of the Shogun
  • Strike Suit Zero
  • Survivor Squad
  • Wargame: AirLand Battle
  • Wargame: European Escalation

Eine kleine Bitte habe ich: Wenn irgendwelche Probleme mit dem Treiber auftauchen, scheut euch nicht mir zu berichten (Ich nehme deutsche und englische Bugreports gerne entgegen). ;-) Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, den gemeldeten Fehler zu reproduzieren. Zusammen mit den nötigen System-Informationen werde ich mich direkt an die richtige Stelle bei AMD wenden, um den Bug in der nächsten Treiber-Version beheben zu lassen. Danke schön. :-D

Für Benutzer älterer AMD Grafikkarten (Radeon HD Serie 2000 – 4000) wird dringend die Installation dieses Treibers abgeraten. openSUSE bringt bereits für ältere Grafikkarten den freien Radeon-Treiber mit. Um regelmäßig Verbesserungen am freien Radeon-Treiber zu erhalten, ist die Installation eines neuen Kernel unumgänglich.

Downloads:

Installationsanleitung:
http://de.opensuse


Montag
19. Mai 2014


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Firefox hat ja nun schon seit einigen Tagen sein neues Australis-Design für seinen aktuellen Browser unter die Leute gebracht. Nicht jeder ist begeistert davon. Fast alles ist bei der neuen Firefoxversion anders. Umgestaltete Tabs, neues Browsermenue u.s.w.  Viele wollen oder können mit den recht krassen Firefox-Neuerungen nicht leben und sehen sich nach Alternativen um.

Abseits der klassischen Schwergewichte unter den Browsern für Linux, wie Firefox, Opera und Chromium, macht in letzter Zeit immer häufiger ein Browser namens “QupZilla“(1)von sich reden. QupZilla ist ein freier Webbrowser für Linux, Windows und MacOSX, der auf WebKit basiert und unter der GPL läuft.

 

Installation:

Wie schön, für openSUSE sind wieder fertige Pakete im KDE Current Extra Repository. So kann man QupZilla wieder wie gewohnt schnell per YaST oder zypper installieren.
 

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

 

blabla

Ich habe das qupzilla-kwallet PlugIn mit zur Installation ausgewählt.

 

Es gibt auch auf der QupZilla Homepage eine Download Möglichkeit für openSUSE. Diese tut aber auch nichts anderes als ein entsprechendes Repository, wie das oben genannte, für die Installation einzubinden. Also wenn Ihr schon ein Repo eingebunden habt, welches QupZilla mitbringt könnt Ihr gleich das Programm per YaST oder zypper installieren. Ansonsten kann man direkt von der Downloadseite des QupZilla Projekts beginnen und die Einbindung des Repos von da anstoßen.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

 

Programmstart:

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter “Internet” > “Webbrowser” einen neuen Eintrag für QupZilla

 

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

Der QupZilla startet im Vergleich zu meinem Firefox sehr schnell. Kann aber auch daran liegen, dass ich meinen Firefox schon mit einigen Add-ons etwas an meine Bedürfnisse angepasst habe. Denn genau diese Möglichkeit liebe ich so am Firefox.

 

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine “Startpage” bereits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

 

Weiterhin beherbergt diese Browseralternative auch einen eigenen Download-Manager, einen Cookie-Manager, einen RSS-Reader einen Web-Inspector und natürlich auch eine Lesezeichenverwaltung.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Einstellungen:

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

 

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

 

 

Fazit:

Qupzilla punktet tatsächlich durch seine schnelle Startzeit. Niemand wird da mit der Stoppuhr neben stehen, aber beim QupZilla Start habe ich normal bis zwei gezählt und bei meinem Firefox Start bis 6. Das ist schon ein Unterschied. Der neue Browser erscheint schlank, schnell und übersichtlich. Wem die etablierten großen Browser inzwischen zu “fett” geworden sind und wer eine Alternative sucht, sollte einen Blick

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